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No. 152015
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So, heute hart verspätet, aber fickt mich anal, Traumzeit.
Hab geträumt, ich wäre wieder auf einem in Strandnähe gelegenen Flugplatz in Brasilien, an welchem ich nur am saufen und rauchen war, ehe mich eine wichtige Nachricht erreichte, die mich vom Hocker haute. Ich zog mich zu einem Hangar, hinter welchem eines dieser futuristischen und verhältnismäßig unsichtbaren schwedischen Kreuzer auf mich wartete, um mit mir in die dunkle kalte See zu stechen. An der Brücke angekommen, wurde ich erstmal mit amerikanischen Medien über einen bestkoreanischen Flugzeugabsturz vollgemüllt, weitestgehend in der Manier von wegen >koreanische Technik fersagt mal wieder, ihre Flugzeuge stürzen einfach ins Meer >AMERIKA STARK >koreanisches Flugzeug stürzt über japanischem Gewässer ab, LOL! Komischerweise dauerte es keine zehn Minuten, ehe unser Schiff von Brasilien aus an der Absturzstelle im japanischem Hochheitsgebiet anrückte und man auf der Meeresoberfläche ein giftgrünes Leuchten sah, was darauf hindeutete, daß etwas heftigeres als bloß ein Flugzeug abgestürzt ist. Auf den riesigen Bildschirmen im Kontrollzentrum des Schiffen ging eine in beschissener CGI-Grafik gehaltene Animation los, wie die Glocke, der Vorgänger der Reichsflugscheiben, von vier koreanischen Trägerraketen in die Luft befördert wurde, ehe drei der Raketen explodierten und das Teil ins Meer stürzte, worauf Plutonium herausdrang, das lächerlicherweise grün leutete, was natürlich lustig war. Darauf folgte ein amerikanischer Newssplash voller Panik, von wegen >DSCHEIẞE NORDKOREA BENUTZT AUẞERIRDISCHE TECHNOLOGIE FUCK worauf wiederum ein Szenenwechsel folgte.
Ich stand mitten in der Kommandozentrale eines Flugplatzes in China, das gleichzeitig in Russland lag, warum auch immer, und hatte klischeehaft meterhohe Bildschirme vor mir. Am Bergwerk hinter dem Flugplatz wurde eine monströse Artillerie (wie man sie aus dem kalten Krieg kennt) fixiert und in Stellung gebracht. Das Nukleargeschütz war riesig, zum Teil unterirdisch im Bergwerk untergebracht, mindestens 300m² wurden extra mit Stahlbeton bepflastert, bloß damit die Stützpfeiler stabil stehen konnten. Komplett alleine von riesigen Monitoren umgebenen im Kontrollraum bekam ich vollen Zugriff auf das Geschütz. Dabei hatte ich die Auswahl aus mehrern lustigen Urangeschossen, die sich technisch kaum unterschieden, aber lustige Namen hatten. Doch darunter war noch etwas ganz anderes, ein mit einem blauen Blitz gekennzeichnetes Geschoss. Ich hielt es für einen besonders starken EMP, ehe ich mir die weiteren Details ansah, die aus omplexen physikalischem Scheiß bestanden. Das Geschoss war die Massenvernichtungswaffe schlechthin: Es war kein herkömlicher EMP, es war ein komprimierter Reaktor, der im Moment des Einschlages einen derart verfickten elektrischen Puls produzierte, daß ziemlich alles in Reichweite, das eine gewisse Reaktionsfähigkeit besitzt, zum reagieren und Platzen bringt. Jede Kugel, jede Mine, jedes Geschoss, jeden metallenen Treibstofftank, alles.
Ich fackelte nicht lange und drückte ab, hörte einen lauten Knall, sah hinaus und hörte nach Sekunden vom Horizont aus ein lustiges Knistern. Es war eine große amerikanische Zentrale in der DMZ.
Sorry daß das verspätet kam. Das habe ich auch tatsächlich so geträumt, klingt krank, ist es auch, trotzdem ist es so geschehen. Insbesondere an die Glocke, die Flugscheiben, die Artillerie und die Funktionsweise der Geschosse kann ich mich bildlich erinnern, leider geil.
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