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No. 162257
>>162256 >Religion ist meine Meinung nach zu nichts nütze Bin der Meinung, dass bei dergleichen, durch Gedanken konstruierter Sachen, sich deren Nutzen, Wirkung und Macht/Einfluss sich daraus ergibt, was wir davon halten. Somit hat sie für jemanden nutzen, solange er der Meinung ist, dass sie nutzen hat. Das kann sich dann auch auf andere in verschiedenster Weise auswirken. Weiters ist die Frage, was ist Philosophie zu beachten. ist nicht alles Gegenstand der Philosphie was gedacht werden kann? Damit wäre Religion ein Teilbereich davon. Dadurch könnte Philisophie Religion nicht ersetzen, da Religion ein kleinerer Teil dieser wäre, mit dem man sich nicht zwangsläufig tiefer beschäftigen müsste.
Abseits davon kann man Religion in die einzelnen Bestandteile zerlegen, was ich in letzter Zeit immer stärker tat und tue. Daraus ergibt sich wohl meine gemäßigterer Einstellung, die wohl als eine Art Agnostizismus bezeichnet werden kann oder wohl von allen derzeit bestehenden Einteilungsbegriffen am ehesten passt. Ich lasse meistens den Faktor Göttlichkeit weg, da der ja von Religion zu religion nicht mal klar übereinstimmt und sehe es eher in den Kategorien Ethik, Sagen, Ritus und Kultur. Weiters kann man Philosophie über Religion gut Verbreiten. Da wären ja der Konfuzianismus und Taoismus ier im Prinzip auf einer Philosophie richtung basieren bzw. eine sind.
Außerdem bin ich der meinung, dass der extremere praktizierte Atheismus immer mehr einer Religion gleicht, in der die Wissenschaft als Prinzip der Gott ist Würde zumindest die meisten Kriterien erfüllen, um als solche zu gelten. Übrigens ist der glaube an einen oder mehrere Götter keines, siehe Jainismus. . Dementsprechend müsste man, wenn man gegen Religion ist, auch diesem den Kampf ansagen.
Randnotizen: Sikhismus sieht sich zwar als die wahre und fast schon superior Religion, doch da ihrer Ansicht ja alles eine einheitliche Schöpfung ist, hat sie von anfang an eine absolute Toleranz anderen Religonen gegenüber und plegt freundlichen Kontakt dazu, slebst zu nicht Monotheistischen.
Die meisten Shintoisten haben kaum ahnung von ihren Göttern und der Shintoismus hat keine Ethik die er predikt. In dieser Religion geht es dem normalgläubigen alleine um den Ritus. Sei es aus Meditativen oder Gemeinschaftlich-Gesellschaftlichen Gründen.
Ein Grund wieso ich so viele Relgionen hier erwähne ist der, dass bei Diskusionene über Religion allgemein fast nur vom Christentum die Rede ist, mit Exkursen zu Islam und Judentum, mit etwas Glück noch der Buddhismus oder Hinduismus am Rande. So sind diese in meinen Augen immer nur eine Diskusion über Christentum bis Monotheismus des gleichen Ursprungs, wobei dann auch der Zoroastrismus(der durch einene etwas anderen Verlauf der Persisch-Griechischen Kriege jetz unseren Raum dominieren könnte und der Sklaverei noch vor Christi Geburt ein Ende gesetzt hätte) einbezogen werden sollte und keine Diskusion über Religion an sich. Bei einer solchen müssten wenn sie alles Umfassen solle, eventuell auch Ausgestorbene Religionen, insofern darüber etwas bekannt ist, einbezogen werden.
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